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Unfassbar! So viel verdienen Ärzte mit der Corona-Impfung!

 


dset   25. Januar 2022    21:45    Allgemein    0    15



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Entzug: So hörst du sofort mit dem Rauchen auf // Dr. Stefan Frädrich

 


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Stromversorgung in Gefahr? - Mythos Alte Technologie (Mythos Energiewende Folge 1)

 


dset   24. Januar 2022    22:45    Allgemein    0    15



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Warum Strom immer teurer wird – Mythos Erneuerbare Energien (Mythos Energiewende Folge 2)

 


dset   24. Januar 2022    22:30    Allgemein    0    16



Boris Reitschuster

Deutsche Bestatter sehen keine Übersterblichkeit

Deutsche Bestatter sehen keine Übersterblichkeit Nicht mehr Tote – aber Totgeburten, Suizide, Impftote?

 
 

Von Alexander Wallasch

Seit ein paar Wochen verbreitet sich über die sozialen Medien das Video eines Bestatters aus dem englischen Milton Keynes, der einen alarmierenden Anstieg von Verstorbenen festgestellt haben will, deren Tod er auf die Corona-Impfung zurückführt. Er hätte zuletzt mehr Fälle gesehen mit Herzanfällen, Aneurysmen oder Thrombosen als in den gesamten vergangenen 14 Jahren zusammengenommen. Zwischenzeitlich soll der englische Bestatter selbst mit Corona auf einer Intensivstation liegen.

Was ist dran an der Beobachtung des Mannes? Reitschuster.de spricht darüber mit Bestattern in ganz Deutschland, die wir nach dem Prinzip des Zufalls in unterschiedlichen Regionen ausgewählt haben. Einige Bestattungsunternehmen baten um Anonymität, deshalb beschränken wir uns auf die Nennung des Ortes, in dem das jeweilige Unternehmen ansässig ist, mit dem wir Gespräche führten.

Erstaunt hat uns die große Bereitschaft, zu erzählen. Das mag auch daran liegen, dass Bestatter im Arbeitsalltag selten einmal mit jemandem sprechen, der nicht gerade einen Angehörigen verloren hat. Die Auskunftsbereitschaft war hoch. Viele der Hintergrund-Informationen der Bestatter generieren diese aus den emotionalen Gesprächen mit den Angehörigen der Verstorbenen.

Vorab zusammengefasst: Keiner der von reitschuster.de kontaktierten Bestatter hat auffällig angestiegene Todeszahlen bemerkt während der Pandemie. In einem Fall eines Bestatters aus einer deutschen Großstadt ist gar von einem Rückgang der Sterbezahlen die Rede.

 

Unabhängig voneinander äußern sich einige Bestatter aber übereinstimmend darin, dass sich die Sterbeursachen geändert haben könnten. Ebenfalls erschreckend: Mehr als einem Bestatter sind vermehrt Totgeburten aufgefallen.

Ebenso berichtete eine Bestatterin davon, dass es jetzt weniger Verstorbene nach Operationen gebe, weil diese verschoben worden sind. Das ist deshalb interessant, weil nach wie vor die These im Raum steht, dass die fehlenden Operationen Menschenleben kosten – nach Aussagen der besagten Bestatterin wurden so aber Leben gerettet, zumindest vorübergehend.

Alarmierend dürften auch Inhalte aus dem Gespräch mit einem Münchner Bestatter sein, der seine Trauerbegleitung vorwiegend für Muslime anbietet. Hier fällt insbesondere eine große Verunsicherung auf; das Vertrauen in die deutschen Institutionen scheint besonders niedrig zu sein. Außerdem erfahren wir im Gespräch von einer Häufung von Suiziden bei Kindern und Jugendlichen. Angehörige haben den Bestattern berichtet, was an Corona erkrankten Familienmitgliedern auf den Intensivstationen widerfahren ist.

Wer mag, kann einen Teil dieser Gespräche mit deutschen Bestattern hier nachlesen in der Reihenfolge, wie sie von reitschuster.de geführt wurden:

Und für einen möglichen zweiten Durchgang: Wenn Sie Bestatter im deutschsprachigen Raum sind, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf und erzählen Sie von ihren Erfahrungen als Bestattungsunternehmen in Zeiten von Corona.

Hannover

„Wir stehen vom Verband aus bundesweit in Kontakt. Was die Corona-Toten angeht, sind wir jetzt im Bereich von 0,3 bis 0,5 Prozent der Gesamtsterblichkeit. Diese Zahlen, die da kursieren im Fernsehen jeden Tag, die können wir hier in Niedersachsen nicht nachvollziehen.

Wir als Unternehmen haben verschwindend wenige dieser Fälle gehabt. Für den Gesamtbereich Hannover können wir schon mal sagen, dass diese Corona-Toten nicht dazu beigetragen haben, dass hier etwas wahnsinnig angestiegen ist. Wir haben fast die selbe Sterbezahl, die wir immer haben in Hannover. Und bei diesen Gefäßerkrankungen ist es tatsächlich so, dass die Leute, die zusätzlich noch Corona bekommen, dann letztendlich versterben. Das liegt aber daran, dass die meisten adipös sind oder eben schwere Vorerkrankungen haben oder schon gehabt haben.

 

Sterbefälle nach Impfung kann ich nicht bestätigen. Derartige Aussagen könnte ja auch nur ein Krankenhaus treffen. Wenn ich mal von fünfzig Bestattungsunternehmen in Hannover ausgehe und hier von 6.000 Sterbefällen im Jahr insgesamt und wenn wir da 0,5 Prozent von nehmen, die vielleicht an Corona versterben würden, dann sind das 30 Fälle und vielleicht noch Nullkomma-x Prozent, die an der Impfung versterben. Aber auch die hatten mit Sicherheit ebenfalls vorher schon Schädigungen. Also es ist niemand verstorben, der nicht schon eine Vorschädigung hatte.

Wir haben zusammengefasst in Hannover auch während der Pandemie eine ganz normale Sterberate. Wir haben übrigens einen unheimlichen Hygieneschub erfahren durch diese Maßnahmen gegen Corona. Das heißt, wir haben ja kaum noch Übertragungen durch Türklingen, Fenster usw. oder Oberflächen. Es wird ja viel mehr desinfiziert, als wir das früher getan haben. Diese Hygienemaßnahmen haben einen großen Anteil daran, dass die Leute halt nicht krank geworden sind, nicht verstorben sind. Und die, die an Corona verstorben sind, waren deutlich über achtzig, wenn nicht über neunzig. Es gab nur einen einzigen, der um die sechzig war. Wer eine schwere Lungen- oder Herzerkrankung hat – dann kommt Corona noch mal obendrauf – dann ist das natürlich sehr wahrscheinlich, dass das dazu beiträgt, dass es schneller geht.

Die Wirklichkeit zeigt, dass die offiziellen Zahlen nicht stimmen können. Da ist eine hohe Fehlziffer zwischen dem, was gemeldet wird und was hier bei uns tatsächlich ankommt. Wir hier und auch einige meiner Kollegen sehen das ein bisschen als Panikmache.

Wir sind nach dem Infektionsschutzgesetz verpflichtet, die Särge, die auf dem Friedhof ankommen, zu kennzeichnen. Die sind dann als infektiös markiert. Und der Amtsarzt hier in Hannover, der erbittet sich dann grundsätzlich immer noch eine Karenz, um die abschließende Untersuchung durchführen zu können. Das heißt, damit schließt er dann schon einmal aus, dass er sich selbst infizieren könnte.

Zur Zeit wird ja ausgeschlossen, dass man sich über Flächen infizieren kann. Das Virus wird drin über die Luft übertragen und über Körperflüssigkeiten. Sobald man unvorsichtig ist mit Körperflüssigkeiten, oder wenn der Verstorbene bewegt wird und das Gesicht und die Nase nicht abgedeckt sind, kann natürlich die Restluft in der Lunge auch einen Virus übertragen.

Wir haben es uns grundsätzlich zum Prinzip gemacht, dem Verstorbenen, bevor er umgebettet wird, eine Maske aufzusetzen oder eben ein Tuch über das Gesicht zu legen, sodass das erst einmal gar nichts passieren kann. Wir haben Handschuhe an und Schutzanzüge mit verklebbaren Reißverschlüssen. Wir machen uns keine Sorgen um uns, wir halten die Maßnahmen ein, die das Infektionsschutzgesetz vorschreibt und damit fahren wir bisher sehr gut.“

Braunschweig

„Wir haben nicht mehr Tote als sonst. Wer etwas anderes behauptet, der will sich wichtig tun, vermute ich. Wir kriegen zwar viele Totenscheine zu sehen, jedes Jahr fünfhundertmal, aber wir können da nichts feststellen. Wir lesen natürlich nicht jedes Mal durch, woran einer gestorben ist. Das interessiert uns eigentlich gar nicht. Die Sterberate ist kaum oder nur ganz geringfügig gestiegen. Aber dafür rufen sie am besten den Bundesverband an. Das interessiert uns auch nicht, wir haben genug Arbeit, genug Sterbefälle. Ich kann es nur wiederholen: Mehr Arbeit als in den Jahren davor haben wir nicht. Da ist nichts nach oben geschossen, nein. Was Corona angeht, wir haben im Monat zwischen einem und drei Corona-Fälle. Und das schon seit Beginn der Pandemie.“

München

„Wir hatten im letzten Jahr zehn Prozent mehr Sterbefälle zu verzeichnen, aber nicht nur durch Corona. Auch Jugendliche, Selbstmorde usw., die wir gesehen haben. Also die Erhöhung für das letzte Jahr können wir schon bestätigen gegenüber dem Vorjahr. Das merken wir, das sehen wir: schon wieder einer … 2021 im Allgemeinen sind auch Totgeburten zu beklagen. Und viele Ärztefehler haben wir gesehen. Ärztefehler, beklagt von den Angehörigen. Behandlungsfehler, späte Eingriffe und Diagnosefehler und solche Sachen.

Wir denken auch, dass die Impfungen – da haben wir uns auch mit anderen Bestattern ausgetauscht – dass da doppelt Geimpfte darunter waren, sogar dreifach Geimpfte, die eigentlich gar kein Corona hätten haben können. Aber es wird als Corona verzeichnet. Und da waren Menschen, die überhaupt keinen Kontakt hatten zu niemandem und plötzlich verstorben sind, einfach bei Aldi tot umgefallen. Solche Herzinfarkte sollen nach Impfungen passiert sein, das haben auch Kollegen bestätigt.

Die Anzahl der Sterbefälle insgesamt ist aber nicht sehr erhöht. Die Todesursachen haben sich geändert, verschoben, wie auch immer man es bezeichnen will. Und ich würde sagen, das hat mit den Impfungen zu tun. Und durch nicht richtige medizinische Behandlung von Corona. Es gibt Medikamente, pflanzliche Heilmittel, die man verabreichen könnte, die auch bewiesen sind von Medizinern als wirksam gegen Corona, als Schutz gegen Corona, die aber nicht verabreicht werden. Beispielsweise die Cannabispflanze, die sehr wirksam ist. Andere Länder benutzen das. Hier nicht.

Es wurden ja schon Kranke verschickt deshalb ins Ausland, die dort mit diesen Medikamenten gesund geworden sind, die hier schon abgeschrieben wurden. Zwei aktuelle Fälle haben wir, wo sie die Maschinen abschalten wollten. Und wo die Angehörigen schon mit uns gesprochen haben. Die Angehörigen haben sich dann aber nicht darauf eingelassen, die Maschinen abzuschalten. Und die Betroffenen, die hüpfen und springen jetzt aktuell wieder. Namhafte Unikliniken waren das, die empfohlen hatten, abzuschalten – welche, will ich hier gar nicht nennen. Ich kann Ihnen den Kontakt herstellen zu der Familie.

Es liegen viele von unseren Leuten auf den Intensivstationen, also solche mit Migrationshintergrund. Ich habe da meine Zweifel. Ich bin hier geboren, hier aufgewachsen. Ich betrachte es von vielen Seiten. Und manchmal denke ich mir – ich möchte es so eigentlich gar nicht bewerten – aber: Macht ihr das bei den Ausländern extra und bei den Deutschen nicht? Unterscheidet ihr hier die Menschen nach einem Zweiklassenstandard? Filtert ihr hier frei nach dem Motto: Der kommt rein und der nicht? Das Gefühl lässt mich nicht los.

Und was die Behauptung des Übergewichts bei älteren Migranten auf den Intensivstationen angeht: Nein, nein, das kann man nicht sagen. Wenn es richtige Muslime sind beispielsweise, die ihr Leben lang auch gebetet haben, die also die ganzen täglichen Bewegungen durchgeführt haben, die sind immer jung, die bleiben immer fit. Die haben immer eine gute körperliche Situation. Das sieht man doch in den Moscheen, wie sich die alten Leute bewegen können. Ein Deutscher, der verrenkt sich ja alle Glieder, würde er das nachmachen wollen.“

Bad Harzburg

„Wir hatten letztes Jahr mehr Sterbefälle als sonst. Wir hatten allerdings in den letzten zehn Jahren jedes Jahr eine Steigerung. Aber ob wir den anderen Bestattern mehr weggenommen haben oder ob allgemein mehr gestorben sind, das vermag ich nicht zu sagen. Allerdings stand jetzt etwas in der Zeitung über Bad Harzburg, da sind im Jahr 448 Menschen verstorben, das ist so wie alle Jahre zuvor auch. Wir haben eine ganze Reihe von „Vorsorgen“, da dachten wir schon, dieser oder jener lebt schon gar nicht mehr, aber dann kamen doch die Kinder und sagten, er sei im Altenheim verstorben, hoch in den Neunzigern. Das hat sich alles ein bisschen nach hinten verschoben. Die Leute werden älter. Wir hatten vielleicht zwei, drei mit Corona, die kamen aus dem Heim, da war sich der Arzt aber nicht ganz sicher.

Und wir hatten vielleicht vier, fünf im letzten Jahr aus dem Krankenhaus in Goslar. Vom Totenschein sehen wir immer nur den offenen Teil des Papiers des Standesbeamten. Da gibt es ja mehrere Durchschriften, der Rest ist meistens verschlossen für das Gesundheitsamt, für das Statistische Landesamt, für den Pathologen im Krematorium. In dem offenen Teil für die Standesbeamten steht nichts drin über die Todesursachen.

Allerdings: Wenn wir aus dem Krankenhaus jemanden mit Corona überführen mussten, dann steckte der schon in einem Leichensack mit der entsprechenden Kennzeichnung. Es gab zu Corona keine großen Extra-Vorsorgemaßnahmen, die wir nicht sowieso schon einhalten würden. Für uns ist jeder Verstorbene zunächst potenziell infektiös. Deswegen gehen wir da schon immer besonders vorsichtig heran.

Was auffällt, was ich aus den Gesprächen mit den Angehörigen der Verstorbenen sagen kann: Die Leute sagen, der Tod kam „unerwartet und plötzlich. Wir können uns das so nicht erklären.“ Und dass es nach der Impfung ziemlich schnell ging. Vorher waren sie vielleicht schon angeschlagen, aber es war nicht so, dass man damit rechnen musste. Aber seit der Impfung … Ich habe es einmal erlebt jetzt, dass einer frühmorgens geimpft wurde und am Abend danach war er tot. Da hat das Gesundheitsamt dann eine Obduktion wegen zeitlicher Nähe zur Corona-Impfung veranlasst.

Eine Tochter einer Verstorbenen hat uns gegenüber geäußert, sie würde vielleicht gegen das Krankenhaus vorgehen, weil ihre Mutter Mini-Thrombosen gehabt hat. Wir sind hier auch ziemlich skeptisch, aber wir können es nicht belegen.

Die meisten bringen Impfung und Tod nicht in einen Zusammenhang. In einem Fall bei Tod nach Impfung hatte der Arzt gegenüber den Angehörigen gemeint, da seien Bakterien im Blut gewesen. Dann ist die Betreffende in Ohnmacht gefallen, anschließend ins Koma und verstorben.

Die Verstorbene war Jahrgang 40. Aber das Alter ist heute überhaupt kein Maßstab mehr. Es gibt mittlerweile so viele ältere Personen auch hier in Harzburg, die noch rüstig sind. Das ist, was ich in Gesprächen öfter höre: Nach der Impfung ging es dann recht schnell. Aber ob es dann wirklich an der Impfung lag … es wird auch gar nicht untersucht. Ich denke da wird es einen Zusammenhang geben, aber ich kann es nicht belegen. Es kann aber sein, dass die Leute an der Impfung gestorben sind, wir erfahren es aber nicht.

Ja, es kann durchaus sein, dass sich innerhalb der Sterbezahlen die Todesursache verschoben hat. Es kann sein, dass es nicht mehr geworden sind. Ich kann auch nicht sagen, ob jemand ohne die Impfung noch leben würde. Vielleicht waren hier doch auf die Impfungen zurückzuführende Schlaganfälle und Thrombosen die Ursache. Aber wie gesagt: Das bekommen wir nicht mit. Ich kann mir nur vorstellen, dass sich innerhalb der Sterbezahlen die Todesursachen geändert haben.“

Wuppertal

„Ich weiß nicht, wie es allgemein aussieht, aber wir haben jetzt nicht so viele Corona-Fälle. Auch im Vergleich zu den Vorjahren ist das nicht viel mehr. Was Impfungen angeht, da haben wir auch keine Todesfälle. Was Corona angeht, das zeigt die Statistik ja auch, dass die Sterbezahlen nicht so hoch sind, wie sie mal am Anfang waren, wenn man das Fernsehen verfolgt. Die Ansteckung ist hoch, aber die Sterbezahlen sind ja nicht hoch. Bei uns war die Sterbezahl auch in 2020 nicht höher.“

Bremen

„In Bremen ist es tatsächlich so, dass wir sogar eine Untersterblichkeit haben. In Bremen sind zu Zeiten von Corona faktisch weniger Menschen insgesamt verstorben in der Pandemie als vorher. Vielleicht, weil die Leute sich viel besser schützen. Wir haben hier im Norden gar nicht die großen und heftigen Auswirkungen, wie sie vielleicht NRW oder Süddeutschland haben. Dort ist man wesentlich stärker betroffen, auch einfach, weil die Impfraten da nicht so hoch sind, weil die Leute da viel eher an Corona erkranken. Im Osten im Allgemeinen sind die Leute den Impfungen gegenüber skeptischer.

Dass da jemand in Folge von Impfungen verstorben wäre, das können wir überhaupt nicht bestätigen. Wir haben natürlich Menschen, die zeitnah nach einer Impfung versterben, wo aber der direkte Zusammenhang überhaupt nicht klar ist. Das sind alte Leute, multimorbide Menschen, die auch so gesundheitlich beeinträchtigt gewesen sind. Unklar, ob das Versterben mit der Impfung zusammenhängt. Diese Menschen sind um die achtzig oder neunzig Jahre alt. Die Impfung löst ja auch eine Reaktion aus, eine körperliche. Das kann immer sein, dass da etwas passiert, auch wenn sie sich gegen die Grippe hätten impfen lassen. Da kann es passieren, dass der Körper das nicht mehr gut verträgt.

Ich habe auch überhaupt nicht das Gefühl, dass das mehr geworden sind. In Bremen haben wir wie gesagt sogar eine Untersterblichkeit. In den Sommermonaten sind so wenig Menschen wie noch nie gestorben. Es wurden in Bremen auch weniger OPs durchgeführt, keine Patienten, die unnötigerweise aufgeschnitten werden und dann bei Operationen versterben in den Krankenhäusern – das war so viel weniger. Es gibt beispielsweise Bypass-Operationen, Herzoperationen, wenn Stents gesetzt werden oder so etwas – da sterben Menschen an den Komplikationen, weil sie auch sonst nicht mehr ganz gesund sind, diese Todesfälle fallen weg.

Ich kann ihnen aber auf jeden Fall empfehlen, telefonieren sie noch einmal mit Süddeutschland, sie bekommen einen ganz anderen Eindruck als hier im Norden. Die haben ganz andere Zahlen. Man kann da Deutschland quasi gar nicht pauschalisieren. Und auch im Osten anrufen. Denn manche Bundesländer haben ja mit den Gesetzen viel zu spät reagiert, auch das kann sich auf die Sterbezahlen ausgewirkt haben.“

Dresden

„Wir haben vielleicht etwas mehr Verstorbene, aber ganz unerheblich. Es sind sicherlich einige mehr Fälle, aber bei weitem nicht so, wie es in allen Medien gebracht wird. Es gibt schon Sterbefälle, die an Corona, mit Corona, durch Corona verstorben sind. Aber das sind meistens welche, die bestimmte Vorerkrankungen hatten. Aber dass die Zahlen so hoch sind wie angegeben, dass könnte ich überhaupt nicht sagen. Leute, die im zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen gestorben sind, die hatten wir auch. Aber das sind ganz wenige Fälle.

60er-Baujahr hatten wir auch schon Fälle gehabt, die an Corona gestorben sind. Aber ich bin kein Arzt, ich lese nur, was auf den Totenscheinen drauf steht, ich will mich da auch nicht zu weit rauslehnen. Es sind mit Sicherheit einige Sterbefälle mehr in den letzten beiden Jahren, aber so extrem ist es nicht, maximal fünf Prozent. Und wenn sie nach Totgeburten und Selbstmorden fragen, das kann ich nicht bestätigen, dass da etwas mehr geworden wäre.“

 
Die Bundespressekonferenz vom 19.1.2022
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Die Bundespressekonferenz vom 17.1.2022

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dset   23. Januar 2022    22:30    Allgemein    0    21



WELT Nachrichtensender

Merkwürdiges Freiheitsverständnis": Wagenknecht schießt gegen neue Corona-Regeln | WELT Interview

 


dset   12. Januar 2022    23:30    Allgemein    0    75



FOCUS Online

Virologe Kekulé: "Nach dieser Studie steht fest, dass Omikron deutlich milder verläuft als Delta"

 


dset   12. Januar 2022    23:30    Allgemein    0    63



DSET

Zahlen Lügen nicht?

Wenn man alle zahlen sieht,beim RKI könnte man sagen das die Impfung gar nicht wirkt?jedenfalls nicht gegen das was jeden Tag in den Medien gesagt wird,jedes mal wenn die Fall zahlen steigen wird gesagt die waren ungeimpft,oder Impfdurchbrüche durch neue mutierende Viren,Da es ja um ein groß versuch handelt und der gerade zeigt das die Impfung keine große Wirkung hat,frage ich mich warum soll man sich impfen lassen,jede 2 Monate kommt ein neuer Virus? immer schlimmer als der alte,das erinnert mich wider an den Kindergarten oder Vorschule, wenn man sich vor ein Hund erschrocken hat, ja der war groß,nein der war so groß wie ich,nein der war so groß wie der Lehrer,würde bewiesen das die Impfung wirklich nicht hilft, würden viele im Bundestag und weltweit die Glaubwürdigkeit verlieren und köpfe rollen,nicht nur in der Politik sondern auch bei der Pharmaindustrie.

Aber Schaut doch selber mal nach,und macht euch Gedanken darüber?


dset   10. Januar 2022    23:30    Allgemein    0    91



phoenix

corona nachgehakt: Omikron - Albtraum oder Ausweg aus der Pandemie

 


dset   09. Januar 2022    22:15    Allgemein    0    69



SE Research & Statistik

NOTAUFNAHMEN DICHT - DIVIGATE 2.0

 


dset   09. Januar 2022    21:30    Allgemein    0    105



SE Research & Statistik

Betrugsskandal DIVIGATE 2.0. Leak zeigt die Masche der Kliniken.

 


dset   08. Januar 2022    23:45    Allgemein    0    64



RT DE

RKI korrigiert Bericht: Geimpfte trotzdem häufiger von Omikron betroffen als Ungeimpfte

RKI korrigiert Bericht: Geimpfte trotzdem häufiger von Omikron betroffen als Ungeimpfte

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Der letzte Wochenbericht des RKI sorgte für Furore: Geimpfte seien anfälliger für die Corona-Variante Omikron. Doch dem RKI unterlief wohl ein Fehler, es änderte seinen Bericht. An der Tatsache, dass unter Geimpften besonders viele Fälle ermittelt wurden, ändere das aber nichts.
RKI korrigiert Bericht: Geimpfte trotzdem häufiger von Omikron betroffen als UngeimpfteQuelle: www.globallookpress.com © Frank Hoermann / SVEN SIMON

eine Analyse von Susan Bonath

An den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) orientieren sich Politik und Gerichte, wenn es um allerlei Grundrechtseinschränkungen zur Pandemie-Bekämpfung geht. Mit seinen Daten zur neuen (und wohl nicht der letzten) Variante des Coronavirus namens Omikron sorgte das Bundesinstitut nun für Furore. Offensichtlich entgeht Omikron den impfbedingten Antikörpern noch stärker als ihre wohl auf dem Rückzug befindliche Vorgängerin "Delta".

Der RKI-Bericht Ende Dezember hatte sogar suggeriert, dass mehr als 95 Prozent der positiv auf Omikron Getesteten doppelt oder dreifach geimpft waren. Doch still und leise änderte das RKI inzwischen seinen Bericht. Es habe vergessen, eine Zahl auszubessern, erklärte RKI-Sprecherin Susanne Glasmacher auf Nachfrage der Autorin. Am Gesamtbild aber ändere das nur bedingt etwas.

Geimpfte trotzdem häufiger betroffen

Wie auch RT DE berichtet hatte, nannte das RKI in seinem Bericht 10.443 Omikron-Fälle zwischen dem 21. November und 27. Dezember in Deutschland. Davon sei bei mehr als der Hälfte der Fälle der Impfstatus aber gar nicht bekannt. In der Gruppe der positiv Getesteten mit bekanntem Status habe man nur 186 nicht oder nicht vollständig geimpfte Personen ermittelt, 4.020 hingegen seien vollständig geimpft gewesen. Unter den Letzteren befanden sich demnach sogar 1.137 bereits dreifach Geimpfte.

Nun teilte Glasmacher auf Anfrage mit, dass man sich geirrt habe. Richtig sei, dass das RKI 1.097 Omikron-Fälle ermittelt habe, in denen die Infizierten keinen vollständigen Impfschutz hatten. Der Rest der Daten stimme jedoch. Den Wochenbericht des RKI habe die Behörde bereits geändert.

In Zahlen ausgedrückt bedeutet das: Bei 5.117 Omikron-Fällen war der Impfstatus bekannt. Davon waren 4.020 Personen vollständig geimpft, der Rest, also 1.097 Personen, nicht. Allerdings sorgt das immer noch für ein Verhältnis von rund 79 Prozent der zwei- oder dreifach Geimpften zu nur 21 Prozent nicht oder nur einmal Geimpften. Das spricht für keine starke Wirksamkeit der COVID-19-Vakzine gegen die Omikron-Variante. Im Gegenteil: Im Vergleich zur Impfquote in der Bevölkerung schneiden auch mit den korrigierten Zahlen die Geimpften schlechter ab als Ungeimpfte.

So betrug der Anteil der mindestens zweimal mit einem Corona-Vakzin gespritzten Personen in der Bundesrepublik am 21. November etwa 68 Prozent, Ende Dezember lag er bei knapp 71 Prozent. Zum Vergleich noch einmal: Laut RKI gehörten 79 Prozent der Omikron-Infizierten zur Gruppe der vollständig Geimpften. Ihr Anteil an den Infektionsfällen war somit größer als der der Geimpften in der Gesamtbevölkerung.

Umgekehrt lag die Zahl der nicht oder nicht vollständig Geimpften in der Bevölkerung im Untersuchungszeitraum im Mittel bei etwa 30 Prozent. Unter den Omikron-Infizierten betrug der Anteil dieser Gruppe aber nur 21 Prozent. Vorausgesetzt, diese Zahlen stimmen nun, war er bei den Infizierten folglich geringer als in der deutschen Gesamtbevölkerung.

Dass die dritte Impfung besonders nachhaltig vor Omikron schützen würde, wie es Politik und viele Medien tagein, tagaus beschwören, darf demnach bezweifelt werden. So waren den RKI-Zahlen zufolge rund 22 Prozent der 5.117 bekannten Omikron-Betroffenen dreifach geimpft. In der Gesamtbevölkerung waren es zwar nach Ende dieses Messzeitraums schon 38 Prozent. Zu Beginn der Erfassung am 21. November gab es aber nur etwas mehr als fünf Prozent Geboosterte. Und so lange konnte die Booster-Impfung bei keinem der Omikron-Infizierten zurückliegen.

Nur etwa jeder Hundertste im Krankenhaus

Außerdem hatte das RKI angegeben, über 124 Klinikeinweisungen von Omikron-Patienten unterrichtet worden zu sein. Von den 10.443 Gesamtfällen wären das etwa 1,2 Prozent. An dieser Zahl rüttelte die Sprecherin nicht. Interessant wäre es allerdings gewesen zu erfahren, wie viele dieser 124 Patienten denn vollständig geimpft waren. Denn der Vorwurf an Impfunwillige, sie würden mit Corona-Erkrankungen die Kliniken zum Überlaufen bringen, steht ja nach wie vor im Raum – unter anderem damit begründen Politiker ihre Pläne für eine allgemeine Impfpflicht gegen COVID-19.

Doch darüber wisse Glasmacher nichts, versicherte sie. Der Grund: "Vom RKI gibt es noch keine Schätzung der Impfeffektivität für Omikron", stellte die Sprecherin klar. Stattdessen verwies sie auf die behördlichen Erklärungen zur Frage, warum es mit steigender Impfquote zu immer mehr "Durchbruchinfektionen" kommt. Die Antwort in Kurzform: Je mehr Menschen in der Bevölkerung geimpft sind, umso mehr Geimpfte finden sich auch unter den COVID-19-Patienten. Dabei sollte die Impfung doch eigentlich genau davor schützen, möchte man meinen.

Dass die Effektivität der COVID-19-Vakzine gegen Omikron wohl geringer ist, als gern behauptet wird, hat bereits das Leibniz-Institut für Primatenforschung herausgefunden. Wie es Ende Dezember mitteilte, kam es anhand von Zellkulturstudien zu dem Ergebnis, "dass die SARS-CoV-2-Variante Omikron Antikörpern ausweicht, die nach Infektion und Impfung gebildet wurden". Das Virus sei sogar "weitgehend resistent" dagegen. Der beste Schutz bestehe kurz nach der dritten Impfung. Wie kurz, das bleibt unklar. Die RKI-Zahlen legen jedenfalls nahe, dass eine etwaige Wirkung wohl recht bald nachlässt.

Mildere Symptome beobachtet

Doch ist die Impfung überhaupt (noch) erforderlich? In Deutschland gibt es keine aussagekräftige Studie darüber, wie viele Menschen bereits mit Corona in Kontakt gekommen sind und dadurch Antikörper und Gedächtniszellen bilden konnten. Die Dunkelziffer ist unklar, doch für die Erwägung einer Impfpflicht wäre sie genauso relevant wie die Symptome der Erkrankung, welche mit den Injektionen bekämpft werden soll. Und die sind bei Omikron offenbar viel milder als bei früheren Varianten. Dafür sprächen nicht nur die RKI-Daten zur geringen Zahl an Klinikeinweisungen, sondern auch Beobachtungen aus anderen Ländern.

Aus Südafrika, wo die Mutation entdeckt worden war, hieß es etwa, dass diese weit weniger häufig zu einer Lungenentzündung und Klinikeinweisungen führe. Auch die ersten Varianten in den letzten beiden Jahren zogen schon bei nur etwa einem Prozent der erkannten Fälle die Lunge in Mitleidenschaft, wo sie schwere Probleme auslösen konnten, glaubt man den Berichten des RKI.

Forscher in Südafrika fanden hingegen Symptome, die eher einer leichten bis mittelschweren Grippe glichen: Schnupfen, trockener Husten, kratzender Hals, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Kopfschmerzen. Der Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn komme nicht mehr vor. Stattdessen war von nächtlichen Schweißausbrüchen die Rede, wie etwa der MDR berichtete.

Das RKI gab an, in Deutschland hätten Omikron-Patienten am häufigsten über Schnupfen, Husten und Halsschmerzen geklagt. Bei mehr als der Hälfte der Fälle kam es mindestens zu einem dieser Symptome. Wohl deshalb plädierte Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) bereits für eine Verkürzung der Quarantäne auf sieben Tage beziehungsweise 48 Stunden nach dem Ende möglicher Symptome. Allerdings müssten sich dann Ungeimpfte mit einem PCR-Test nach sieben Tagen "freitesten".

Mehr zum Thema - Herausgeber Stefan Aust: Virologen der No-COVID-Strategie "in Wirklichkeit Quacksalber"


dset   07. Januar 2022    23:13    Allgemein    0    63



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dset   06. Januar 2022    23:00    Allgemein    0    75



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Geimpft, Geboostert, Gearscht!

 


dset   03. Januar 2022    22:30    Allgemein    0    70



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Bundesgesundheitsministeriums (

Warum die Grippe-Impfung bei alten Menschen oft nicht wirkt

Dezember 2015

| Newsletter 76

Warum die Grippe-Impfung bei alten Menschen oft nicht wirkt

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt vor allem älteren Menschen, sich gegen Influenza-Viren impfen zu lassen. Doch gerade bei über 60-Jährigen ist die Schutzwirkung der Impfung häufig schlechter. Eine Forschungsgruppe aus Berlin hat herausgefunden, warum das so ist.

Älteren Menschen wird dringend empfohlen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Denn sie zählen zu den Risikogruppen für einen schweren Verlauf der Infektion. Doch gerade bei den über 60-Jährigen wirkt die Impfung häufig schlechter.

Älteren Menschen wird dringend empfohlen, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Denn sie zählen zu den Risikogruppen für einen schweren Verlauf der Infektion. Doch gerade bei den über 60-Jährigen wirkt die Impfung häufig schlechter.

Image Point Fr_shutterstock

Schüttelfrost, hohes Fieber, Gliederschmerzen – das können Symptome für eine Grippe sein. Im Gegensatz zur normalen Erkältung ist die Grippe eine ernst zu nehmende Erkrankung, die auch einen schweren Verlauf nehmen und sogar tödlich enden kann. Besonders gefährdet sind unter anderem chronisch Kranke, Schwangere und ältere Menschen. Das Robert-Koch-Institut rät diesen Risikogruppen daher dringend, sich impfen zu lassen. Die Grippe-Impfung ist eine aktive Impfung. Der Impfstoff enthält nämlich abgetötete Erreger oder auch nur Bruchstücke, die selbst keine ernsthafte Erkrankung mehr verursachen können. Sie aktivieren aber das Immunsystem der geimpften Personen, sodass Geimpfte im Falle einer tatsächlichen Infektion geschützt sind. „Doch bei mindestens einem Drittel der über 60-Jährigen wirkt diese aktive Grippe-Impfung nicht oder nicht ausreichend gut“, erklärt Professor Dr. Andreas Thiel vom Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien in Berlin. Für andere Impfungen konnten ähnliche Effekte beobachtet werden.

Mit zunehmendem Alter verändert sich auch das Immunsystem, es arbeitet weniger effektiv. Ein Berliner Forschungsteam unter Leitung von Andreas Thiel hat untersucht, welche Mechanismen hinter der Alterung des Immunsystems stecken und warum die Immunantwort beim Eindringen von Krankheitserregern verringert ist. „Wir wollen mit unserer Forschung dazu beitragen, Therapien und Impfungen für ältere Menschen zu verbessern“, sagt Thiel. „Unser langfristiges Ziel ist es, ein älteres, schwaches Immunsystem wieder so fit zu machen, dass es wie ein junges Immunsystem funktioniert.“

Zahl der Abwehrzellen nimmt im Alter ab

Über ein Jahr lang haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Blutproben von 50 jüngeren und älteren Menschen vor und dann regelmäßig nach der Grippe-Impfung entnommen und miteinander verglichen. Dabei sind große Datenmengen entstanden, die das Forschungsteam mit modernen molekularbiologischen Methoden analysiert hat. „Wir haben in-zwischen mehrere Faktoren identifiziert, die mit der Schwächung des Immunsystems im Alter zusammenhängen“, sagt Thiel.

Eine entscheidende Rolle spielen die sogenannten T-Zellen, die bei der Immunantwort verschiedene Aufgaben übernehmen. Diese Abwehrzellen werden im Thymus hergestellt, einem Organ oberhalb des Herzens. Der Thymus bildet sich nach der Pubertät kontinuierlich zurück“, erklärt Thiel. „Im gleichen Maße nimmt auch die Menge der im Thymus gebildeten Abwehrzellen im Laufe des Alterns natürlicherweise ab. Das könnte ein Grund sein, warum das Immunsystem bei älteren Personen nicht mehr angemessen auf die Impfung reagieren kann.“ Diese Theorie konnte auch in weiteren Studien mit anderen Impfstoffen bestätigt werden.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Projekts Primage werten große Datenmengen aus, um die biologischen Vorgänge zu verstehen, die das Immunsystem altern lassen.

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Peer Schröder/BCRT Berlin

Individualisierte Therapie ermöglichen

Die Forschungsergebnisse von Thiels Team können auch für die Therapiewahl etwa bei der Behandlung von Krebs relevant sein. Moderne Therapieformen setzen hier vielfach auf die Aktivierung des Immunsystems. „Bei älteren Menschen könnte eine solche Behandlung jedoch nicht anschlagen, da ihr Immunsystem zu alt und damit geschwächt ist“, sagt Thiel. Hier könnten die Vorhersagen der Forscherinnen und Forscher bestimmten Patientengruppen eine aussichtslose Therapie und damit unnötige Risiken und Nebenwirkungen  ersparen. „In der Regel stehen mehrere Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Und gerade bei Schwerkranken ist es wichtig, keine Zeit zu verlieren“, so Thiel.

Neben der richtigen Therapiewahl könnten diese Immunsystemanalysen künftig auch dazu beitragen, dass neue Wirkstoffe schneller bei den Patientinnen und Patienten ankommen. Ein neues Medikament wird in klinischen Studien zunächst an einer repräsentativen Anzahl von Erkrankten getestet. „Wenn hier Patientinnen und Patienten ausgewählt werden, die aufgrund ihres schwachen Immunsystems gar nicht erst auf die Behandlung reagieren können, kann das die Studienergebnisse stark beeinträchtigen“, sagt Thiel. „Ein möglicherweise wirksames Medikament bekommt keine Zulassung und wird somit einer passenden Patientengruppe vorenthalten.“

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Andreas Thiel
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Berlin-Brandenburger Centrum
für Regenerative Therapien
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
030 450 539-555
030 450 539-955

andreas.thiel@charite.de

 

 


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